Die Gemeinde Garafia und ihre kleinen Orte


Die Gemeinde Garafia ist die nördlichste Gemeinde der schönen Insel La Palma. Die vollständige Bezeichnung der Gemeinde lautet: Villa de Garafia. Mehrere kleine Orte und Weiler bilden die Gemeinde Garafia, deren Verwaltungssitz der Hauptort Santo Domingo de Garafia ist. Las Tricias, Franceses, Cueva del Agua, Roque del Faro, Hoya Grande, Llano Negro, El Palmar, El Castillo, La Mata, Juan Adalid-El Mudo, El Tablado und Don Pedro sind die weiteren kleinen Orte der Gemeinde, von denen manche nicht einmal 50 Einwohner haben.
Garafia liegt inmitten einer romantischen Umgebung mit Windmühlen, Palmen und alten Drachenbäumen und bietet seinen Besuchern Natur pur in einer ländlichen Region. Der Hauptort der Gemeinde – Santo Domingo de Garafia – liegt über der Steilküste auf einem Plateau. Von dort herrscht ein wunderbarer Ausblick auf die Küstenregion und den Atlantik. Der beschauliche Ort ist Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in die unberührte Natur der grünen Insel und bietet zudem Einblicke in die Kultur der Guanchen.

 

Übernachten in der Gemeinde Garafia und ihren kleinen Orten


In der Gemeinde Garafia ist bisher kaum Pauschaltourismus vorhanden – Hotels oder Zimmer können vor Ort gebucht werden. Ferienwohnungen bieten sich in der Gemeinde Garafia als Übernachtungsmöglichkeit an. Einige Zimmer oder Ferienwohnungen können vorab online gebucht werden.


Infrastruktur


Früher war die kleine Gemeinde Garafia fast gänzlich von dem Rest der Insel La Palma abgeschnitten. Seit die Gemeinde über eine Verbindungsstraße von Barlovento aus gut erreichbar ist, erfreuen sich die Bewohner von Garafia steigender Besucherzahlen.
Am besten ist es, sich einen Mietwagen zu nehmen, um diese romantische und beeindruckende Region zu erkunden. Die kleinen Straßen zwischen den kleinen Weilern sind nicht immer perfekt asphaltiert.


Sehenswertes


In der Gemeinde Garafia können viele Spuren der altkanarischen Kultur erkundet werden. Prähistorische Funde lassen vermuten, dass sich die Hauptsiedlung des Stammes Auarita dort befunden hat. Dort können aufrechte Steine besichtigt werden, die spiralförmige Gravuren beinhalten. El Calvario, das Petroglyphenfeld, liegt nahe dem Friedhof und kann den Besuchern Eindrücke über die Vergangenheit der Insel La Palma und deren Ureinwohner vermitteln.
Der Kulturpark La Zarza lädt zu einem Besuch ein – auch hier können Felszeichnungen bewundert werden und das inmitten einer beeindruckenden Landschaft und Natur – unter den Archäologieparks ist La Zarza detaillierter beschrieben.
Das Casa de la Cultura – ein Volkskundemuseum – befindet sich in einem schön restaurierten Herrenhaus und stellt einen Anziehungspunkt für die Urlauber dar.
Von der Gemeinde Garafia können Bergwanderungen auf den Roque de los Muchachos – den höchsten Berg der Insel – unternommen werden. Über die Bergregion und das dort befindliche Observatorium stehen unter den Sehenswürdigkeiten nähere Informationen zur Verfügung.